IG Detailhandel Schienengüterverkehr

IG Detailhandel Schienengüterverkehr

Einleitung

Die IG Detailhandel verlangt gleich gute Rahmenbedingungen für den Binnengüterverkehr wie für den international orientierten alpenquerenden Transitschienengüterverkehr.

Binnenschienengüterverkehr

In Kürze

Der Binnengüterverkehr ist für die IG Detailhandel von grosser Bedeutung. Vor allem auf der Ost-West-Achse müssen genügend Trassenkapazitäten gesichert sein.


Organisation Bahninfrastruktur

In Kürze

Die IG Detailhandel befürwortet die mit OBI vorgeschlagenen Änderungen. Bereits heute macht der Detailhandel ca. 20 % des Schweizer Binnenschienengüterverkehrs aus. Die Mitglieder der IG Detailhandel haben sich darüber hinaus das Ziel gesetzt, diesen Anteil durch vermehrte Verlagerung auf die Schiene noch weiter auszubauen. Aus diesem Grunde begrüssen wir es, dass die Vorlage versucht, Diskriminierungspotentiale im Bahnsystem namentlich in den Bereichen Trassenvergabestelle, Systemführerschaft, Mitwirkungsrechte der Eisenbahnverkehrsunternehmen und Schiedskommission im Eisenbahnverkehr SKE zu reduzieren.


FABI

Einleitung

Für den Detailhandel ist ein gut ausgebautes und instand gehaltenes Schienennetz entscheidend, um schweizweit ca. 5000 Filialen betriebswirtschaftlich effizient und umweltverträglich zu versorgen. Die IG Detailhandel ist überzeugt, dass FABI eine bedarfsgerechte Schieneninfrastruktur sicherstellt, die auch dem Güterverkehr dient. Der Entscheid des Schweizer Stimmvolks vom 9. Februar 2014, einen Fonds für die Finanzierung und den Ausbau der Schweizer Schieneninfrastruktur zu schaffen, wurde begrüsst.

Position und Forderungen

  • Mit FABI wurde ein Fonds eingerichtet, der den Unterhalt der Schieneninfrastruktur langfristig garantiert
  • FABI ermöglicht konkrete Ausbauschritte des Schienennetzes – davon profitiert auch der Schienengüterverkehr
  • FABI entlastet die Nationalstrassen und schafft mehr bedarfsgerechte Trassenkapazitäten für den Güterverkehr
  • Ausserdem trägt FABI dazu bei, die künftig erhebliche Verkehrsüberlastung in Agglomerationsräumen zu dämpfen