IG Detailhandel Allgemeine Wirtschaftspolitik

IG Detailhandel Allgemeine Wirtschaftspolitik

Einleitung

Einkaufen im Ausland und E-Commerce auf dem globalen Markt werden immer beliebter. Der Schweizer Detailhandel steht deshalb zunehmend in Konkurrenz mit internationalen Anbietern, die in ihren Heimmärkten ganz andere wirtschaftliche Rahmenbedingungen vorfinden – beispielsweise deutlich längere Ladenöffnungszeiten. Für zusätzlichen Druck sorgt die Frankenstärke, welche die Vorleistungen des Schweizer Detailhandels im Vergleich mit dem Ausland weiter verteuert. Aus diesem Grund sind neue kostentreibende Regulierungen unbedingt zu verhindern. 
Doch nach der erfolgreichen Einführung des Cassis de Dijon-Prinzips und der Zulassung von Parallelimporten patentgeschützter Güter nehmen protektionistische Vorstösse und Initiativen wieder zu.

Haltung der IG Detailhandel

Der Schweizer Detailhandel ist durch die Konkurrenz im Ausland und online stark gefordert. Um mit dieser Konkurrenz mithalten zu können, verlangt sie wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen. Gefragt sind Massnahmen, welche helfen, die Preise in der Schweiz zu senken und so der Hochpreisinsel Schweiz entgegenzuwirken. Bestehende Handelshemmnisse, welche Wettbewerb und Innovationen behindern und so die Zukunftsperspektiven von Detailshandelsunternehmen beeinträchtigen, müssen abgebaut werden.

Position und Forderungen

  • Keine preistreibenden Massnahmen und Gesetze, die die Preisdifferenz zum Ausland weiter vergrössern.
  • Keine Bevorteilung ausländischer Online-Shops (MWST, Kontrollen, Tarife).
  • Kein gänzlich MWST-befreiter Konsum.